Die Luxemburgische Internetseite für Meldungen von sexueller Ausbeutung von Kindern

Sind Sie Opfer oder Zeuge von sexuellem Missbrauch geworden? Melden Sie sich bei uns. Hier stehen Ihnen Menschen zur Verfügung, die Ihnen helfen können. Wenn Sie Verdächtiges melden, können Sie einem Missbrauchsopfer helfen und ähnliche Fälle könnten vermieden werden. Jedes Jahr werden Millionen von Kindern zu Opfern sexuellen Missbrauchs und sexueller Ausbeutung. Kein Land ist davon ausgenommen und auch in Luxemburg werden jedes Jahr Kinder zu Opfern sexualisierter Gewalt in den unterschiedlichsten Formen.

Auf dieser Internetseite kann sich die Öffentlichkeit über das Thema informieren und Verdachtsfälle durch das Anklicken einer der drei roten Schaltflächen unten melden. Hier finden Sie Informationen über die unterschiedlichen Formen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen sowie Beratung und Anlaufstellen für Kinder, die zu Opfern sexueller Ausbeutung wurden.

Gemeinsam handeln, um solchen Straftaten an Kindern ein Ende zu setzen

 

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Diese Internetseite ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen ECPAT Luxemburg, BEE SECURE, der großherzoglichen Polizei und der Justizbehörden Luxemburgs.

Der Aufbau dieser Seite wurde von der Europäischen Union und dem Außenministerium des Großherzogtums Luxemburg im Rahmen des Projektes „Sehen Sie nicht weg – zeigen Sie Zivilcourage! Melden Sie Hinweise und Verdachtsfälle sexueller Ausbeutung von Kindern im Tourismus!“ kofinanziert.

ECPAT

Ecpat Luxemburg

ECPAT Luxemburg wurde 1995 gegründet und gilt seit 1999 als Nichtregierungsorganisation der Entwicklungshilfe (NRO). Sie ist vom Außenministerium des Großherzogtums Luxemburg zugelassen.

ECPAT Luxemburg ist Mitglied des internationalen ECPAT-Netzwerkes (End Child Prostitution, Child Pornography and Trafficking of Children for Sexual Purposes). Die Organisation hat sich der Aufgabe verschrieben, der gewerbsmäßigen sexuellen Ausbeutung von Kindern ein Ende zu setzen, und zwar in jeglicher Form:

• Kinderprostitution

• Kinderpornographie

• Kinderhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung

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Der Aufbau dieser Seite wurde von der Europäischen Union und dem Außenministerium des Großherzogtums Luxemburg im Rahmen des Projektes „Sehen Sie nicht weg – zeigen Sie Zivilcourage! Melden Sie Hinweise und Verdachtsfälle sexueller Ausbeutung von Kindern im Tourismus!“ kofinanziert.

BEE SECURE

BEE SECURE

BEE SECURE ist eine gemeinsame Initiative des Wirtschaftsministerium, des Ministeriums für Familie und Integration sowie der Großregion und des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend. Sie wird koordiniert vom Nationalen Jugenddienst (Service National de la Jeunesse (SNJ)) und von drei Partnern umgesetzt: Der Nationale Jugenddienst (Service National de la Jeunesse (SNJ)), der wirtschaftliche Interessenverband Security made in Lëtzebuerg (SMILE) und das Kanner-Jugendtelefon, das die BEE SECURE Helpline und die BEE SECURE Stopline verwaltet.

Die Initiative BEE SECURE engagiert sich für eine Sensibilisierung der Gefahren im Umgang mit den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien. BEE SECURE ist ein von der Europäischen Kommission kofinanziertes Projekt und Mitglied der internationalen Netzwerke Insafe und INHOPE.

Diese Internetseite ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen ECPAT Luxemburg, BEE SECURE, der großherzoglichen Polizei und der Justizbehörden Luxemburgs.

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Police Judiciaire Section
Protection de la Jeunesse

Die großherzogliche Polizei ist für das gesamte Hoheitsgebiet des Großherzogtums Luxemburg zuständig und in zentrale Dienste untergliedert, zu denen unter anderem die Kriminalpolizei (Service de Police Judiciaire (SPJ)) mit ihren verschiedenen Abteilungen zählt. Eine Unterabteilung ist für den Jugendschutz zuständig.

Zur Polizei gehören auch Regionalbezirke mit Interventionszentren, Proximitätskommissariaten und Fahndungs- und Ermittlungsdiensten, in denen einige Polizisten auf Jugendschutz spezialisiert sind. Kindesmissbrauchsfälle werden von einem Mitglied der Abteilung Jugendschutz oder von einem Beamten des Fahndungs- und Ermittlungsdienstes bearbeitet.

Die Abteilung Jugendschutz der Kriminalpolizei arbeitet mit ECPAT Luxemburg und BEE SECURE bei den Initiativen im Zusammenhang mit den Online-Meldesystemen eng zusammen. Bei ihr gehen die von Einzelpersonen abgegebenen Meldungen ein, die Informationen werden evaluiert und gegebenenfalls an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet./p>

Diese Internetseite ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen ECPAT Luxemburg, BEE SECURE, der großherzoglichen Polizei und der Justizbehörden Luxemburgs.

Der Aufbau dieser Seite wurde von der Europäischen Union und dem Außenministerium des Großherzogtums Luxemburg im Rahmen des Projektes „Sehen Sie nicht weg – zeigen Sie Zivilcourage! Melden Sie Hinweise und Verdachtsfälle sexueller Ausbeutung von Kindern im Tourismus!“ kofinanziert.

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Die Gerichte im Großherzogtum Luxemburg

Die Staatsanwaltschaft, vertreten durch den Staatsanwalt oder seine Stellvertreter, erhält die Polizeiprotokolle und –berichte, die Beschwerden der Bürger und die Verdachtsmeldungen und entscheidet, welche Maßnahmen zu ergreifen sind.

Wenn ein Täter auf frischer Tat ertappt wird, unterrichtet die Polizei unverzüglich die Staatsanwaltschaft, die über das weitere Verfahren entscheidet: sie kann eine Hausdurchsuchung oder die Festnahme eines mutmaßlichen Täters anordnen, um ihn dem Untersuchungsrichter vorzuführen. Dieser kann zusätzliche Maßnahmen ergreifen, wie z.B. den Beschuldigten in Untersuchungshaft nehmen.

Wenn es sich um eine Straftat handelt, die nicht auf frischer Tat entdeckt wurde, informiert die Polizei über ihre Protokolle und Berichte die Staatsanwaltschaft, die somit in die Lage versetzt wird, die weiteren Ermittlungsschritte zu beschließen: Fortsetzung der Ermittlungen, Überstellung des Falles an einen Untersuchungsrichter oder Vorladung der beschuldigten Person vor ein Gericht, die dort für das ihm zur Last gelegte Vergehen zur Verantwortung gezogen wird.

Neben der strafrechtlichen Ermittlung ist die Staatsanwaltschaft auch für den Jugendschutz zuständig: sie ist daher befugt, in dringenden Fällen, Maßnahmen zum Schutze eines gefährdeten Kindes zu ergreifen.

Kindersextourismus

Der Begriff „Kindersextourismus“ umschreibt die sexuelle Ausbeutung von Kindern durch Touristen, die auf Reisen Minderjährige sexuell missbrauchen. Häufig reisen die Touristen aus ihren reicheren Heimatländern in weniger entwickelte Länder, aber wenn es um Sextourismus mit Kindesmissbrauch geht, kann es sich auch um Touristen oder Reisende aus dem eigenen Land oder der eigenen Region handeln. Bei Sextourismus handelt es sich um ein wachsendes Phänomen und einen grenzüberschreitenden Markt an Sexangeboten, in den immer mehr Kinder hineingezogen werden.

Als Tourist oder Reisender wird man auf Reisen zunehmend mit derartigen Situationen konfrontiert. In einer von ECPAT Luxemburg durchgeführten Befragung verurteilten Touristen aus Luxemburg Kindersextourismus und äußerten ihren Wunsch, etwas dagegen zu unternehmen. Als Reaktion darauf haben ECPAT Luxemburg und die nationale Polizei eine Meldeplattform für Fälle der sexuellen Ausbeutung im Tourismus und auf Reisen eingerichtet.

Teen at computer in bedroom

Grooming

Der Begriff des „Grooming“ bezeichnet die gezielte Suche von Erwachsenen nach Freundschaften im Internet mit Jugendlichen oder Kindern unter 16 Jahren mit dem Ziel der Anbahnung sexueller Kontakte zwischen den Kindern und der erwachsenen Person. Hierbei geht es sowohl um explizite als auch implizite sexuelle Angebote, sowie auch um nicht offen zu Tage tretende Annäherungen, die zu einem realen Treffen zwischen dem Erwachsenen und dem Kind führen können.

Dieses Vorgehen, das verstärkt in Europa zu beobachten ist, wo die Mehrheit der Kinder über einen ständigen und unbeschränkten Internetzugang verfügt, setzt die Kinder unmittelbar den Gefahren durch Pädophile und Personen aus, die kommerziell und sexuell Kinder ausbeuten wollen. Die Statistiken aus mehreren europäischen Ländern zeigen, dass 8 von 10 Mädchen im Alter zwischen 10 und 15 bereits mindestens einmal sexuelle Angebote über das Internet von jemandem aus ihrem Umfeld oder einem Unbekannten erhalten haben. Hier können Sie Fälle von Grooming melden oder sich an ein Team wenden, das sich aktiv mit diesem Problem auseinandersetzt und Ihnen mit angemessenen Ratschlägen weiterhelfen kann.

Images d'abus sexuels

Kinderpornographie

Die Herstellung, Vertreibung, der Verkauf, Besitz oder Erwerb von pornographischen Inhalten, die Kinder zeigen, gilt als eine schwere Straftat. Die in Online- oder Printmedien, auf Fotos oder Videos dargestellten Kinder gelten als sexuelle Missbrauchsopfer und werden jedes Mal beim Betrachten des kinderpornographischen Materials erneut zum Opfer. Unvorstellbare Mengen illegaler Inhalte zirkulieren im Internet und befinden sich manchmal auf Seiten, die nicht illegal sind. Ihre Meldungen können eine wertvolle Hilfe für die Organisationen und Polizeidienste sein, um dafür zu sorgen, dass diese Inhalte von den Seiten verschwinden. Aus einer Schätzung von INTERPOL ergibt sich, dass zu jedem Tageszeitpunkt 750.000 Internet-Triebtäter online sind. Der Begriff „Sexting“ setzt sich aus den englischen Wörtern „sex“ und „texting“ (das Versenden von Textbotschaften über SMS) zusammen. Damit wird der Austausch von intimen Botschaften oder Fotos über Handys, Webcams und soziale Netze bezeichnet. Die größte Gefahr hierbei liegt in der Weiterverbreitung der eigentlich als private Vertrauensbeweise gedachten Bilder im gesamten Netz! Für weitere Informationen rund um das Thema Sexting: https://www.bee-secure.lu/fr/themes/sexting

Strafrechtliche Haftung/ Behinderung der Justiz

Jeder, der von einer an einem Kind (unter 18 Jahren) begangenen Straftat* erfährt, deren Auswirkungen noch begrenzt oder sogar verhindert werden können oder deren Täter weitere Straftaten begehen, die noch verhindert werden könnten, und der nicht die Justizbehörden informiert, kann mit einer Freiheitsstrafe gemäß Artikel 140 des Strafgesetzbuches bedroht werden. Das Berufsgeheimnis kann bei an Kindern begangenen Straftaten nicht geltend gemacht werden.

* Es fallen lediglich die Verbrechen als strafbare Handlungen und nicht die Vergehen als minderschwere Straftatbestände (so wie das Grooming oder die Kinderpornographie) unter den Straftatbestand der Justizbehinderung.

Üble Nachrede/Verleumdung/ falscher Alarm

Bei den drei Ausprägungsformen des Kindesmissbrauchs, die wir dargestellt haben, handelt es sich um rechtswidrige Handlungen. Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass ungerechtfertigte Anschuldigungen strafbar sind. Das bedeutet nicht, dass Sie über alle erforderlichen Beweise verfügen müssen, um einen Verdachtsfall zu melden, aber Ihre Meldung muss auf einem schwerwiegenden Verdacht gründen. Eine falsche Anschuldigung von Sexualstrafdelikten kann äußerst negative Konsequenzen für den Betroffenen haben. Daher werden Sie gebeten, sich zu identifizieren und zu bestätigen, dass Sie in Kenntnis darüber gesetzt wurden, dass eine verleumderische Verdachtsmeldung juristische Folgen haben kann. Es gibt nur eine anonyme Meldemöglichkeit, und zwar die Meldungen auf Stopline von BEE SECURE, wo Websites und einzelne Seiten gemeldet werden können.

Wenn man hingegen eine nicht existierende Gefährdung meldet (falscher Alarm) und aufgrund dessen die Polizei oder ein anderer Aufsichts- oder Rettungsdienst eingreift, dann kann dies mit einem Freiheitsentzug bis zu 5 Jahren bestraft werden.

Handlungsempfehlungen

Was tun als Zeuge von Kindesmissbrauch?

Wenn Sie wissen, dass ein Kind sexuell missbraucht wird oder wurde, dann müssen Sie Meldung erstatten.

Als Eltern oder verantwortungsbewusste Bürger dürfen Sie es nicht zulassen, dass Kinder missbraucht werden. Kinderschutz und Kindeswohl gehen uns alle an

  • Wenn Sie wissen , dass ein Kind hier in Luxemburg sexuell missbraucht wird, dann müssen Sie das der Polizei melden unter der Telefonnummer: 12321
  • Wenn Sie bei einer Auslandsreise Fälle von Kindersextourismus beobachtet haben, dann können sie das hier melden

Was tun als minderjähriges Opfer sexueller Ausbeutung oder sexuellen Missbrauchs?

Wenn du selbst Opfer sexueller Ausbeutung oder sexuellen Missbrauchs bist, dann kannst du spezialisierten Jugendschutzstellen kontaktieren, um Hilfe zu erhalten und mit jemandem sprechen zu können. Bleib nicht allein mit deinem Problem und habe keine Angst, um Hilfe zu bitten. Hier findest du ein offenes Ohr!

Hier gibt es noch weitere Anlaufstellen:

  • DAS KANNER-JUGENDTELEFON – TÉL : 116 111Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, Freitag von 17.00 bis 22 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 14.00 bis 22.00 Uhr und Samstag von 14.00 bis 20.00 Uhr.
  • ALUPSE – TÉL : 26 18 48 1Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr
  • SOS DÉTRESSE – TÉL.: 45 45 45Öffnungszeiten: täglich von 15.00 bis 23.00 sowie Freitag- und Samstagnacht von 23.00 bis 7.00 Uhr. Bei dieser Telefonseelsorge kannst du mit MitarbeiterInnen sprechen, die dir weiterhelfen können.Unter dem Menüpunkt „Adressen und nützliche Links“ findest du die Telefonnummern und Internetadressen aller Stellen, die dir helfen können.

Nützliche Adressen

Großherzogliche Polizei,

Abteilung „Jugendschutz“

Tél : 12321

BEE SECURE Stopline

Das Projekt BEE SECURE Stopline bietet eine anonyme Meldeplattform für im Internet gefundene-illegale Inhalte. Die Meldungen werden in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden auf nationaler und internationaler Ebene bearbeitet.

stopline.bee-secure.lu

BEE SECURE Helpline

Die BEE SECURE Helpline bietet Kindern, Jugendlichen, Eltern und PädagogInnen eine auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Beratung und eine Orientierung in allen Fragen zur Nutzung neuer Medien.

Tél : 26 64 05 44

KannerJugendtelefon (KJT)

Die Telefonberatung des KaJuTel wendet sich vor allem an Kinder und Jugendliche und bietet ein einfach zugängliches und zwangloses Gesprächsangebot an.

Die Kinder und Jugendlichen können auch die Nummer

116 111 anrufen,

oder uns über Online Help schreiben: www.kjt.lu,

oder sich auf der Internetseite informieren: www.kjt.lu

L’Ombuds-Comité fir d’Rechter vum Kand (ORK)

Das ORK ist eine neutrale Kontaktstelle mit der Aufgabe, die UN-Kinderrechtskonvention in Luxemburg bekannt zu machen und dafür zu sorgen, dass sie eingehalten wird. Jedes Kind und jeder Jugendliche unter 18 Jahren kann sich an das ORK wenden, wenn gegen seine Rechte in irgendeiner Form verstoßen wurde. Über Telefon oder Mail können sie sich aussprechen und ihre Meinung frei äußern.

www.ork.lu

Das Zentrale Sozialamt (SCAS =Service central d’assistance sociale) – die staatliche Opferhilfe

Die Opferhilfe wendet sich an die Opfer (Kinder, Jugendliche, Erwachsene), deren

psychische oder physische Unversehrtheit durch eine Straftat beeinträchtigt ist (z.B.: Drohungen, häusliche Gewalt, sexuelle Gewalt, Körperverletzung, sexueller Missbrauch, beharrliche Nachstellung oder „Stalking“). Aber sie wendet sich auch an die den Opfern nahe stehenden Personen, die aufgrund ihrer Beziehung zu dem Opfer oder den Opfern deren Leiden miterleben mussten sowie an die Zeugen von Straftaten. Der Dienst bietet ihnen eine psychologische und psychotherapeutische Betreuung, informiert sie über ihre Rechte (Informationen über das Gesetz der Opfer von Straftaten, über die Gerichtsverfahren und die beim Justizministerium angesiedelte Kommission zur Entschädigung der Opfer von Straftaten) und kann sie während des Gerichtsprozesses unterstützend begleiten.

Tél : 47 58 21-1

Femmes en Détresse

Die Aufgabe des Vereins besteht darin, Frauen und ihren Kindern sowie jungen Mädchen durch die Einrichtung und Verwaltung von Frauenhäusern für in Not geratene Frauen und junge Mädchen und von Informations- und Beratungszentren einen wirksamen Schutz gegen Gewalt zu bieten

Tél : 40 73 35

SOS Détresse

All diejenigen, die einen offenen und vertraulichen Dialog suchen, können sich an die Telefonseelsorge SOS Détresse wenden. Alles kann angesprochen werden: die Fragen, mit denen man sich beschäftigt, Probleme, Sorgen, Gefühle, die persönlichen Umstände oder die Beziehungssituation. Das Hilfsangebot über Mail steht darüber hinaus Tag und Nacht zur Verfügung.

Tél : 45 45 45

(täglich 15.00 – 23.00 Uhr – Freitag- und Samstagnacht 23.00 bis 7.00 Uhr)

ALUPSE

Der Beratungsdienst ALUPSE-DIALOGUE richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre, die sich in einer Opfersituation befinden: körperliche und emotionale Gewalt, sexueller Missbrauch, Vernachlässigung, Misshandlungen in Einrichtungen.

Tél : 26 18 48 1

www.alupse.lu

Wie wird mit meinen Informationen aus dem Online-Formular weiterverfahren?

Die Fälle der sexuellen Ausbeutung und des sexuellen Missbrauchs werden von den spezialisierten Polizeieinheiten bearbeitet, die über eine dementsprechende Fachausbildung verfügen. Das Meldeformular befindet sich direkt auf den Internetseiten der Polizei. Diese Webseite (www.childprotection.lu) beherbergt nur den Link zu diesem Formular. Auf diese Art und Weise bleiben Ihre Daten und Ihr Privatleben vollständig geschützt. Einen Zugang erhalten nur die zur Bearbeitung dieser Informationen gesetzlich befugten Polizei- und Justizbehörden.

Wenn die Informationen ohnehin direkt zur Polizei weitergeleitet werden, warum sollte eine Meldung über das Online-System erfolgen?

Das Online-System wurde konzipiert, um Ihnen die Meldung zu erleichtern. Sie müssen zunächst einmal nicht persönlich bei der Polizei erscheinen. Sie können in aller Ruhe online die Informationen, über die Sie verfügen, angeben ohne dass Sie von Angesicht zu Angesicht über ein heikles und schwieriges Thema sprechen müssen.

Kann ich anonym bleiben?

Eine anonyme Online-Meldung ist gesetzlich in Luxemburg nicht gestattet. Derjenige, der etwas Verdächtiges melden möchte, muss sich daher identifizieren und eine Erklärung abgeben, dass er über die Bedingungen des gesetzlichen Verbotes von Verleumdungen und falschem Alarm Bescheid weiß

Was ist ein falscher Alarm?

Grundsätzlich gilt, dass die Meldung einer Gefahr (in den hier beschriebenen Fällen eine Gefährdung Minderjähriger), obwohl man weiß, dass sie nicht existiert, die zu einem Einsatz der Polizei oder eines anderen Aufsichts- oder Rettungsdienstes, oder sogar der Justiz führt, mit einem Freiheitsentzug von bis zu fünf Jahren bestraft wird.

Was ist eine Verleumdung oder üble Nachrede?

Eine Verleumdung ist eine falsche Anschuldigung, die zur Rufschädigung des Betroffenen führt. Eine verleumderische Meldung bezichtigt eine Person einer Handlung, die diese nicht begangen hat. Die Verleumdung ist gesetzlich verboten und kann zu strafrechtlichen Konsequenzen führen.

Kontaktiert mich die Polizei nach meiner Meldung?

Es ist möglich, dass ein spezialisierter Polizist Sie zur Datenabklärung kontaktiert. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn sie von der Polizei kontaktiert werden, ihre Fragen werden sich auf den gemeldeten Fall beziehen. Eine Kontaktaufnahme kann auch bedeuten, dass Ihre Informationen in einer Ermittlung hilfreich waren.

Kann ich eine bereits gemachte Meldung ergänzen oder zurückziehen?

Eine verschickte Meldung kann nicht nachträglich zurückgezogen werden, es sei denn die Polizei wird direkt kontaktiert und über irrtümlich abgesetzte Meldungen in Kenntnis gesetzt. Die Polizei kann natürlich auch direkt kontaktiert werden, wenn man die Meldung noch ergänzen möchte.

Wann kann ich eine Meldung abgeben?

Wenn es sich um eine dringende Situation handelt, dann rufen Sie die lokale Polizeidienststelle des Ortes an, wo Sie sich befinden. Wenn Ihnen auf Reisen etwas Verdächtiges aufgefallen ist, dann können Sie dies melden, auch wenn Sie überhaupt keine handfesten Beweise für das Vorliegen einer Straftat haben. Mit einer Meldung können Sie die Behörden in erhöhte Alarmbereitschaft gegenüber einer bestimmten Person oder einem bestimmten Ort versetzen. Auf dem Meldeformular können sie ihre Beobachtungen beschreiben, und dann ist es Aufgabe der Polizei zu bewerten, ob den Informationen weiter nachgegangen werden soll. Sie können auch erst nach ihrer Rückkehr aus dem Urlaub eine Meldung abgeben. Wobei es immer wünschenswert ist, Verdachtsfälle so schnell wie möglich und noch vor Ort zu melden. Hier das Meldeformular:

Kann ich Meldungen direkt an ECPAT Luxemburg richten?

Nein, direkt bei ECPAT Luxemburg können keine Meldungen eingehen, und zwar aus Gründen des Datenschutzes und um sicher zu-stellen, dass nur die gesetzlich befugten Personen Kenntnis über die von Ihnen mitgeteilten Informationen erlangen.

Die Aufgabe von ECPAT Luxemburg beschränkt sich darauf, mit Hilfe dieser Internetseite und der eigenen Homepage www.ecpat.lu über die Meldeplattform und das Problem des Kindesmissbrauchs aufzuklären. ECPAT Luxemburg behandelt keine individuellen Fälle, dafür gibt es andere Anlaufstellen in Luxemburg.

Was bedeutet Kindersextourismus und wie lautet die juristische Definition?

Kindersextourismus ist kein juristischer Begriff. Es geht bei diesem Phänomen um Sexualdelikte, die an Kindern im Ausland auf Reisen (aus touristischen oder anderen Anlässen) begangen werden. Daher kann es um verschiedene sexuelle Übergriffe an Kindern gehen, wie Vergewaltigung (vom Strafgesetzbuch in Artikel 375 definiert), die sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen in der Kinderprostitution (vom Strafgesetzbuch in den Artikeln 379-381 definiert), die Herstellung von Kinderpornographie (oben genannt) oder andere Formen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen (z.B. das Grooming). Zur Vervollständigung des rechtlichen Handlungsrahmens gegen die Straffreiheit von Sexualdelikten, die außerhalb des Hoheitsgebiets von Luxemburg begangen werden, hat das Großherzogtum Gesetze, die das Extraterritorialprinzip bei diesen Straftaten vorsehen. Diese Bestimmungen ermöglichen es der Justiz, luxemburgische Staatsangehörige oder in Luxemburg wohnhafte Personen, die ein Sexualdelikt an Minderjährigen im Ausland begangen haben, zu verfolgen (Strafprozessordnung, Artikel 5-2), unabhängig davon ob diese Straftaten in dem Land, in dem sie begangen werden, bestraft wurden (Strafprozessordnung, Artikel 5-1).

Wann gilt man als Minderjähriger oder als Kind?

In Luxemburg ist gesetzlich festgelegt, dass Personen unter 18 Jahren als Kind gelten. Auf internationaler Ebene definiert Artikel 1 der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen ein Kind als jeden Menschen, der das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, soweit die Volljährigkeit nach dem auf das Kind anzuwendende Recht nicht früher eintritt.

Wie wird mit meinen Informationen aus dem Online-Formular weiterverfahren?

Die Fälle der sexuellen Ausbeutung und des sexuellen Missbrauchs werden von den spezialisierten Polizeieinheiten bearbeitet, die über eine dementsprechende Fachausbildung verfügen. Das Meldeformular befindet sich direkt auf den Internetseiten der Polizei. Diese Webseite (www.childprotection.lu) beherbergt nur den Link zu diesem Formular. Auf diese Art und Weise bleiben Ihre Daten und Ihr Privatleben vollständig geschützt. Einen Zugang erhalten nur die zur Bearbeitung dieser Informationen gesetzlich befugten Polizei- und Justizbehörden.

Wenn die Informationen ohnehin direkt zur Polizei weitergeleitet werden, warum sollte eine Meldung über das Online-System erfolgen?

Das Online-System wurde konzipiert, um Ihnen die Meldung zu erleichtern. Sie müssen zunächst einmal nicht persönlich bei der Polizei erscheinen. Sie können in aller Ruhe online die Informationen, über die Sie verfügen, angeben ohne dass Sie von Angesicht zu Angesicht über ein heikles und schwieriges Thema sprechen müssen.

Kann ich anonym bleiben?

Eine anonyme Online-Meldung ist gesetzlich in Luxemburg nicht gestattet. Derjenige, der etwas Verdächtiges melden möchte, muss sich daher identifizieren und eine Erklärung abgeben, dass er über die Bedingungen des gesetzlichen Verbotes von Verleumdungen und falschem Alarm Bescheid weiß

Was ist ein falscher Alarm?

Grundsätzlich gilt, dass die Meldung einer Gefahr (in den hier beschriebenen Fällen eine Gefährdung Minderjähriger), obwohl man weiß, dass sie nicht existiert, die zu einem Einsatz der Polizei oder eines anderen Aufsichts- oder Rettungsdienstes, oder sogar der Justiz führt, mit einem Freiheitsentzug von bis zu fünf Jahren bestraft wird.

Was ist eine Verleumdung oder üble Nachrede?

Eine Verleumdung ist eine falsche Anschuldigung, die zur Rufschädigung des Betroffenen führt. Eine verleumderische Meldung bezichtigt eine Person einer Handlung, die diese nicht begangen hat. Die Verleumdung ist gesetzlich verboten und kann zu strafrechtlichen Konsequenzen führen.

Kontaktiert mich die Polizei nach meiner Meldung?

Es ist möglich, dass ein spezialisierter Polizist Sie zur Datenabklärung kontaktiert. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn sie von der Polizei kontaktiert werden, ihre Fragen werden sich auf den gemeldeten Fall beziehen. Eine Kontaktaufnahme kann auch bedeuten, dass Ihre Informationen in einer Ermittlung hilfreich waren.

Kann ich eine bereits gemachte Meldung ergänzen oder zurückziehen?

Eine verschickte Meldung kann nicht nachträglich zurückgezogen werden, es sei denn die Polizei wird direkt kontaktiert und über irrtümlich abgesetzte Meldungen in Kenntnis gesetzt. Die Polizei kann natürlich auch direkt kontaktiert werden, wenn man die Meldung noch ergänzen möchte.

Wann kann ich eine Meldung abgeben?

Sie können es melden, wenn Ihnen jemand im Internet sexuell konnotierte Vorschläge macht oder sich Ihnen sexuell nähert. Sie können Meldung erstatten, wenn jemand von Ihnen Nacktfotos fordert oder Sie bittet, sich vor einer Webcam auszuziehen. Sie können es melden, wenn eine Internetbekanntschaft versucht, Sie zu einem heimlichen Treffen zu überreden. Sie können Meldung erstatten, wenn Ihnen eine der hier beschrieben Situationen selbst widerfahren ist oder einem Kind, das Sie kennen.
Hier das Meldeformular.

Wie wird mit meinen Informationen aus dem Online-Formular weiterverfahren?

Nein, direkt bei ECPAT Luxemburg können keine Meldungen eingehen, und zwar aus Gründen des Datenschutzes und um sicher zu gehen, dass nur die gesetzlich befugten Personen Kenntnis über die von Ihnen mitgeteilten Informationen erlangen. Die Aufgabe von ECPAT Luxemburg beschränkt sich darauf, mit Hilfe dieser Internetseite und der eigenen Homepage :www.childprotection.luüber die Meldeplattform und das Problem des Kindesmissbrauchs aufzuklären. ECPAT Luxemburg behandelt keine individuellen Fälle, dafür gibt es andere Anlaufstellen in Luxemburg.

Was ist Grooming und wie ist es als Straftatbestand im luxemburgischen Recht geregelt?

Der Begriff des „Grooming“ bezeichnet die gezielte Suche von Erwachsenen nach Freundschaften im Internet mit Jugendlichen oder Kindern unter 16 Jahren mit dem Ziel der Anbahnung sexueller Kontakte zwischen den Kindern und der erwachsenen Person. Hierbei geht es sowohl um explizite als auch implizite sexuelle Vorschläge, sowie auch um nicht offen zu Tage tretende Annäherungen. Häufig erfolgt eine derartige sexuell motivierte Kontaktaufnahme via Chatrooms und soziale Netze auf Computertablets oder Smartphones. Nicht selten werden dem Kind Geld oder andere Vorteile versprochen, wodurch diese Straftat einen kommerziellen Anschein erhält. Das Grooming ist ein wachsendes Phänomen, von dem immer mehr europäische Jugendliche betroffen sind. Seit einer Gesetzesänderung 2011 ist Luxemburg mit dem Artikel 385-2 des Strafgesetzbuches in der Lage, auf diese Herausforderung zu reagieren.Wenn eine volljährige Person einem Minderjährigen unter 16 Jahren oder einer Person, die sich als solche ausgibt, sexuelle Vorschläge über elektronische Kommunikationsmittel macht, gilt dies seitdem als strafrechtlich relevantes Vergehen. Der vorgesehene Strafrahmen bewegt sich zwischen einem Monat und drei Monaten Haftstrafe und einer Geldbuße von 251 bis 50.000€.

Wenn es nach der Kontaktaufnahme zu einem Treffen kommt, ist das Strafmaß höher und liegt zwischen 1 bis 5 Jahren Haftstrafe und die Geldbuße kann bis zu 75.000€ betragen. Die Verbreitung von pornographischen Bildern im Internet, auf denen Minderjährige abgebildet sind, ist ebenfalls strafbar.

Wann gilt man als Minderjähriger oder als Kind?

In Luxemburg ist gesetzlich festgelegt, dass Personen unter 18 Jahren als Kind gelten. Auf internationaler Ebene definiert Artikel 1 der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen ein Kind als jeden Menschen, der das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, soweit die Volljährigkeit nach dem auf das Kind anzuwendende Recht nicht früher eintritt.

Wie wird mit meinen Informationen aus dem Online-Formular weiterverfahren?

Das Meldeformular für Kinderpornographie wird direkt an das Expertenteam von BEE SECURE Stopline geleitet, die diese Meldungen in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden auf nationaler und internationaler Ebene bearbeiten werden.

Kann ich anonym bleiben?

Ja, es können anonyme Meldungen erstatten werden. Die Personen, die eine Meldung abgeben, erhalten eine Kennnummer, mit der sie verfolgen können, wie mit ihrer Meldung verfahren wird.

Kann ich eine bereits gemachte Meldung ergänzen oder zurückziehen?

Sobald eine Meldung bei BEE SECURE Stopline eingegangen ist, gibt es keine Möglichkeit mehr, diese zu vervollständigen oder zurückzuziehen.

Wann kann ich eine Meldung abgeben?

Sie können illegale Inhalte im Netz melden, wenn Sie zum Beispiel kinderpornographische Darstellungen sehen. Hier das Meldeformular.

Was ist Kinderpornographie und wie sieht das gesetzliche Verbot aus?

Gemäß Artikel 383 des Strafgesetzbuches ist die Herstellung, der Vertrieb und die Verbreitung von jeglichen Abbildungen oder anderer Materialien mit kinderpornographischem Inhalt zu kommerziellen Zwecken verboten und wird mit einer Haftstrafe von 1 bis 5 Jahren und einer Geldbuße von 251 bis 75.000 € bestraft. Die Aufnahme oder Verbreitung von kinderpornographischen Darstellungen wird mit einer Freiheitsstrafe von einem Monat bis zu 3 Jahren und einer Geldbuße zwischen 251 und 50.000€ bestraft. Die Nutzung von elektronischen Kommunikationsnetzen, um solche Bilder oder Darstellungen in der allgemeinen Öffentlichkeit zu verbreiten wird mit einer Freiheitsstrafe von 1 bis 5 Jahren und einer Geldbuße von 251 bis 100.000€ bestraft. Der Artikel 384 des Strafgesetzbuches verbietet ebenso den Erwerb, Besitz und das Anschauen von derartigen Materialien. Diese Handlungen werden mit einer Freiheitsstrafe von 1 Monat bis 3 Jahren und einer Geldbuße von 251 bis 50.000 Euro bestraft.

Wann gilt man als Minderjähriger oder als Kind?

In Luxemburg ist gesetzlich festgelegt, dass Personen unter 18 Jahren als Kind gelten. Auf internationaler Ebene definiert Artikel 1 der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen ein Kind als jeden Menschen, der das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, soweit die Volljährigkeit nach dem auf das Kind anzuwendende Recht nicht früher eintritt.